
Diese Frage höre ich oft – und die ehrliche Antwort ist: Es kommt darauf an. Aber es gibt klare Faktoren, die den Aufwand bestimmen, und die kann man vorab gut einschätzen.
Was den Aufwand beeinflusst
- Anzahl der Postfächer/Nutzer – je mehr Mitarbeiter, desto mehr Migrationsaufwand pro Postfach
- Woher migriert wird – von einem alten Exchange-Server ist meist aufwendiger als von einem anderen Cloud-Anbieter
- Datenmenge – große, alte Postfächer mit Jahren an E-Mails brauchen länger als frische Postfächer
- Zusätzliche Dienste – SharePoint, Teams, gemeinsame Kalender: je mehr genutzt wird, desto mehr muss eingerichtet werden
- Sicherheitsanforderungen – Mehrfaktor-Authentifizierung und Zugriffsrichtlinien direkt mit einplanen spart später Nacharbeit
Warum eine pauschale Zahl selten seriös ist
Wer Ihnen ohne Blick auf Ihre konkrete Ausgangslage sofort einen Festpreis nennt, hat entweder sehr viel Erfahrung mit exakt Ihrer Situation – oder rechnet großzügig Puffer ein, den Sie am Ende mitbezahlen. Ich schaue mir lieber kurz an, was bei Ihnen tatsächlich migriert werden muss, bevor ich eine Einschätzung gebe.
Wie ich vorgehe
Im kostenlosen Erstgespräch kläre ich, wie viele Postfächer, wie viel Datenvolumen und welche Zusatzdienste betroffen sind. Danach bekommen Sie eine realistische Einschätzung zu Aufwand und Kosten – bevor irgendetwas beauftragt wird. Die Migration selbst läuft in der Regel außerhalb der Geschäftszeiten oder in mehreren kleinen Schritten, damit der Tagesbetrieb möglichst wenig gestört wird.
Kurz zusammengefasst
Eine Migration zu Microsoft 365 ist für die meisten kleinen Unternehmen und Selbstständigen gut planbar und ohne große Ausfallzeiten machbar – entscheidend ist eine saubere Vorbereitung statt eines improvisierten Umzugs am Wochenende.